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Falls du gerade planst deine Website neu aufzubauen und ein wenig im Netz recherchiert hast, bist du bestimmt am Pagebuilder Elementor als Empfehlung nicht vorbei­gekommen.

Dieser gehört mittlerweile nämlich zu einem der bekanntesten Tools was die Website-Erstellung mit WordPress ohne Programmierkenntnisse angeht. Sehr viele Webdesigner (Betonung liegt hier vor allem auf Designer und nicht „Programmierer“) schwören darauf und Elementor kann auch wirklich sehr sehr viel. Außerdem hast du durch Elementor einen WYSIWYG-Editor („What You See is What You Get“) und kannst Elemente per Drag and Drop platzieren. Du bekommst damit also eine Art Baukasten-Funktion, um deine Website selber zu gestalten und anzupassen. Der Elementor Page Builder erweitert dabei das Theme um Funktionsweisen und eine sehr große Auswahl an Elementen.
ABER: das ist tatsächlich kein Alleinstellungsmerkmal von Elementor!

 

 

Auf der Suche nach Alternativen zum beliebten Elementor Pagebuilder Plugin und dem Hello Theme

Ich habe selber auch so einige Websites mit Elementor aufgebaut und betreue mehrere Kund:innen mit „Elementor-Website“… aber ganz ehrlich? Mittlerweile häufen sich bei mir die Anfragen nach guten Alternativen zu Elementor mit ähnlichen Features. Ich bekomme immer wieder zu hören, dass es lange braucht, um sich zurecht zu finden. Das geht vor allem Personen so, die weniger technikaffin sind und nur selten an ihrer Website inhaltliche Aktualisierungen vornehmen. Funktionen seien „versteckt“, das Interface nicht intuitiv bedienbar und überladen. Nur eine kleine Auswahl der „Beschwerden“. Elementor ist was die Usability angeht anscheinend nicht mehr so beliebt wie früher…

Und ich kann das zum Teil nach­voll­ziehen! Ich bin ja nun echt eine kleine Technik-Nerdin. Wenn ich aber ein paar Wochen an keiner Elementor-Website gearbeitet habe, muss ICH mich auch wieder kurz reindenken. Geht mir bei anderen Pagebuildern und Themes seltener so. Das verschwindet schnell, wenn ich intensiv damit arbeite, aber ich möchte mich (mit entsprechender beruflicher Vorerfahrung) da auf keinen Fall mit „Laien“ messen und finde, dass es daher durchaus legitim und sogar angebracht ist, sich nach Alternativen zu Elementor umzuschauen! Denn die gibt es!

 

Es gibt auch andere gute WordPress Page Builder / Themes

Seit 2009 bin ich selbstständig. Ich würde sagen, ich habe den „Aufschwung“ und die Weiter­entwicklung von WordPress technisch miterlebt und viiieles gesehen 😉. Und vor allem in Zeiten in denen ich sehr viel für größere Werbe­agenturen gearbeitet habe, habe ich die unterschiedlichsten Page Builder genauer „ausprobiert“. DIVI, Thrive Architect, Avada, WPBakery Builder, Beaver Builder und natürlich Elementor waren ein Teil davon. Alle mit eigenen Stärken und Schwächen.

Anfangs haben wir Websites und Themes komplett von 0 auf selbst erstellt. Das war aber auch entsprechend kosten­instensiver, weshalb auch Agenturen immer mehr auf „fertige“ Themes und den Einsatz von o.g. Page Buildern gesetzt haben. Das war für ihre Kund*innen preislich interessanter (und auch die Gewinnmarge seitens der Agentur größer). Elementor war damals noch nicht so präsent (gibt es soweit ich weiß seit 2016) und neue Themes und Page Builder Plugins schoßen wie Pilze aus dem Boden. Einige gibt es noch immer und das zu Recht!

Am idealsten ist in meinen Augen ein maßgeschneidertes oder angepasstes WordPress Theme im Zusammenspiel mit dem WordPress-eigenem Gutenberg-Editor! Da passt am Ende alles in Bezug auf Performance etc.. Da ich aber nur noch vereinzelt für Agenturen arbeite und stattdessen vor allem für Business-Starterinnen und Solo-Selbstständige Websites erstelle, setze ich mittlerweile auch fast immer auf ein Page Builder Plugin. Und da setze seit Jahren am liebsten Avada ein.

 

Mein aktueller Website Builder Favorit: Avada

Vorteile: du musst nur einmal zahlen und kannst trotzdem „lebenslang“ updaten. Elementor verlangt für die Pro-Version (die kostenlose Version des Pagebuilders möchte ich defninitiv nicht empfehlen!) jährliche Nutzungsgebühren und du bist von ihrer Preispolitik und zukünftigen Änderungen abängig. Die Preisstrategie von Elementor kann ich sehr gut nachvollziehen, aber auch genauso die Unsicherheit meiner Kund*innen in Bezug auf wiederkehrende Kosten.

Der Funktionsumfang von Avada ähnelt sehr dem von Elementor UND meine Kund:innen empfinden den Pagebuilder von Avada ¹ größtenteils als intuitiver und einfacher zu bedienen. Einige sind sogar in Eigenregie von Elementor zu Avada gewechselt.

Klar, hat Avada auch Vor- und Nachteile wie jeder Pagebuilder (am saubersten ist natürlich eine individuell erstelle Website mit WordPress-Boardmitteln wie den Gutenberg Editor und eigens entwickeltes Theme, statt sie „aufzublähen“), aber ich finde man muss immer die Kosten/Aufwand und den Nutzen im Auge behalten.

Denn mal ehrlich: wer kann sich als Kleinunternehmer:in oder Business-Starter:in eine komplett individuell aufgebaute Website leisten? Bei mir waren das bisher nur gößere Kunden, die über die Werbeagenturen zu mir kamen! Alle anderen möchten ein leicht bedien- und anpassbares System, dass durch die Nutzung eines Pagebuilders auch etwas „schneller“ und ohne viel Coding erstellt werden kann… was sich auch im Preis auswirkt. Und ich schätze es auch sehr, ein Grund-Setup zu verwenden und dann für meine Kund:innen-Websites entsprechend „nur noch“ anpassen zu müssen (bitte beachtet hier vor allem die Anführungsstriche 😉).

 

Avada bringt ein eigenes Theme, einen Page Builder und viele Vorlagen / Layouts mit.

Meine erste Avada-Website habe ich 2015 für eine Kundin erstellt! Das Avada Theme ¹ inkl. Builder gibt es also schon ganz schön lange.

Ich der Zeit habe ich über 20 Websites mit Avada erstellt (und weitere betreut) und es kamen viele Funktionen, integrierte Erweiterungen, Beispiel-Layouts uvm. hinzu.

Ich finde: Avada kann heutzutage mit anderen WordPress Page Builder Plugins / Themes wie Thrive Architect, Elementor und DIVI auf jeden Fall mithalten! Es gibt sehr viele Anpassungsmöglichkeiten, der visuelle Editor kann mittlerweile auch ziemlich punkten und ist meiner Meinung nach aufgeräumter als der von Elementor. Funktionalitäten wie Popups, Landingpages, Portfolio, mehrstufige Formulare, Add-Ons, eigene Schriftarten, Individualisierungen mittels HTML Code, CSS und Co. sind selbstverständlich auch integriert.

Der Builder lässt sich auch so konfigurieren, dass z.B. Blogbeiträge mit dem WordPress-Editor verfasst werden und visuell schön in die Website geladen können. Das spart bei einem späteren eventuellen Builder-Wechsel viel Zeit, da nicht jeder Beitrag wieder angefasst werden muss. Sehr sinnvoll für vorübergehende Websites mit vielen Blogbeiträgen.

Außerdem kann man durch diverse Einstellmöglichkeiten die Ladezeiten / Performance der Website stark verbessern und den Code etwas „ausdünnen“.

 

Mein Fazit: Bleib offen für Alternativen zu Elementor

Ich finde der Funktionsumfang von Avada kann sich echt sehen lassen, wenn man bedenkt, dass die einmaligen Kosten bei ca. $ 70 liegen (kleiner Tipp: es gibt zu Black Friday etc. immer mal wieder Zeiten in denen Avada sogar noch günstiger ist).

Elementor bietet dir natürlich eine große Community an anderen Nutzern aber das kann bei Avada ja auch noch werden 😉!

Deshalb: Bitte schau dir auch Avada an, wenn du noch nicht sicher bist, wie du deine Website aufbauen möchtest! Auch für „Laien“ ist das echt eine gute Alternative.

Hier findest du noch weitere Informationen zu Avada:

Ein kleiner „Disclaimer“ zum Schluß: Elementor ist defintiv weiterhin ein super Page Builder, gar keine Frage! Er wird auch ganz sicher nicht von meiner Liste der verwendeten Tools fliegen.

Aber ich glaube es gibt mittlerweile Aufholbedarf…
Sieh diesen Artikel daher einfach als Denkanstoß, auch offen für andere Anbieter zu bleiben.

Ich hoffe, dass dir dieser Artikel weitergeholfen hat!!

Du kannst mich natürlich auch jederzeit kontaktieren und mit mir besprechen, ob Avada zu deinem Vorhaben passt.

¹ = Affiliate Link. Wenn du ein Tool über meinen Link kaufst, erhalte ich eine kleine Provision.
Ich empfehle natürlich ausschließlich Tools und Angebote, von denen ich zu 100% überzeugt bin

Titelbild © Andrew Rybalko via Canva.com

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